St. Johns Retrieverprüfung 2006 in Klein Köris (südlich von Berlin)


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Am 28.10.2206 fand in Klein Köris die dritte St.Johns Retriever Prüfung der LG Ost statt.

An dieser Jagdlichen Eliteprüfung des DRC nahmen erstmalig in Deutschland 2 Flatcoated Retriever teil und beide haben diese Prüfung erfolgreich bestanden.

Somit haben wir die beiden ersten Flatcoated Retriever in Deutschland die bisher überhaupt diese Prüfung gemeldet und bestanden haben und sind somit mächtig stolz auf unsere Hunde.

Ein kräftiges Waidmansheil!!!

Link zur Prüfungsordnung:

Links:     Sajas Hope for Sun Areca           Prädikat SG mit 31 Punkten

Rechts: Balko von der Lupinenkuhle         Prädikat SG mit 27 Punkten

Sprich die Eltern unseres A-Wurfs:

Nach der recht Staureichen Ankunft in Klein Köris und einem Lustigen Abend ging es am nächsten Morgen also zur Prüfung

Hier noch die Erklärung der einzelnen Aufgaben

 

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Aufgabe 1

Aufgabe mit 4 Gespannen. Die beiden linken Teams stehen ca.20 m auseinander, dann kommt eine große Lücke von ca. 30 m und die beiden rechten stehen wieder ca. 20 m auseinander. Bei jedem arbeitenden Gespann standen 2 Richter. Die Teams arbeiten parallel, erst jeweils T1 und T3 die Teams 2 und 4 mussten warten. Anschließend das gleiche für T 2 und 4 sowie T1 und T3

Standort: Im Wald, davor eine ca. 50 m breite Wiese, dann ein dichter Schilfgürtel, dahinter Fliessgewässer (die Damme, an der Stelle ca.25 m breit), auf der anderen Uferseite wieder Schilf, dann wieder eine Wiese und dahinter ein beginnender Wald. Auf der anderen Uferseite stehen auf der Wiese ein Werfer und ein Schütze.

Im Wald, unmittelbar vor dem Gespann rechts steht ebenfalls ein Schütze.

Als erstes fällt ein Schuss von dem Schützen bei den Teams. Dann fällt ein zweiter Schuss auf der anderen Seite des Flusses und es wird eine Ente als Markierung auf die Wiese geworfen.

Durch das hohe Schilf war für den Hund der Fluss  bei T3 und T4 nicht zu sehen. Bei T1 und 2 war eine Teilweise Sichtbeschränkung durch das Schilf gegeben.

Auf der diesseitigen Uferseite lag im Schilf eine Ente als Blind, teilweise in einer geraden Linie zur Markierung somit genau in der Laufrichtung zu der geworfenen Ente auf der anderen Uferseite.

Welches der beiden Stücke zu erst gearbeitet wurde, war egal. Die meisten Hunde haben Wind von der Ente auf der hiesigen Uferseite bekommen und mussten anschließend über das Wasser eingewiesen werden. Hier war es äußerst schwierig den Hund zu Handeln, da man sobald der Hund im Schilf war keinen Sichtkontakt mehr hatte. Bei den Stellungen von T 3 und 4 war der Hund sogar ganz außer Sicht, ich habe Areca zumindest von T4 aus weder gesehen wo und wann Sie ins Wasser ging, genauso wenig als Sie im bereich der Markierung angekommen ist. Ich habe auf ein blindes Voran gehofft, was dann ja auch geklappt hat. Aber es hat schon eine Zeit gedauert bis sich im ersten Schilfgürtel nichts mehr tat. Somit habe ich gehofft das Sie es packt.

Aufgabe 2

Stöbern und Buschieren unter der Flinte im Wald.

2 Gespanne arbeiten gleichzeitig.
Jeder hat ein Waldstück in ca. 25 m Breite und 80 m Tiefe, Seite an Seite.
Die Hunde sollen möglichst systematisch  das Gelände absuchen und sich nicht vom Führer zu weit entfernen. Auch sollte der Hund in dem 25 m breiten Gebiet gehalten werden und möglichst nicht in das Nachbarsuchengebiet kommen. Es lagen je Suche 4 Kaninchen im Wald, die auch alle gearbeitet werden sollten. Während der Suche wurden einige Verleitschüsse aus verschiedenen Positionen abgegeben, der Hund sollte zwar Aufsehen, aber unmittelbar nach dem Schuss die Suche intensiv fortsetzen.

Aufgabe 3

Fieldtrial Walkup

4 Gespanne waren in der Line, gearbeitet wurde mit Enten und Kaninchen.

vor der Line in ca. 50 - 80m Entfernung standen Schützen und Werfer und hinter der Line, auch ca. 50-60 m entfernt standen die Schützen und Werfer.

Links von der Line war die Damme mit teils dichtem Schilfgürtel, rechts eine kleine etwas höher gelegene Wiese. Die Wiese war in gleichmäßige Felder durch eine Baumreihe eingeteilt und wurde von lichten  Büschen abgegrenzt.
Je zwei Hunde wurden 2 Richter zugeteilt. Immer der jeweils rechte Hund arbeitete zu erst und wenn ein Hund 2 Apporte gearbeitet hatte, wurde er im fliegenden Wechsel gegen eine neues Team ausgewechselt. Jeder Hund sollte möglichst ein Blind und ein Mark arbeiten.
Durch die Büsche, die die Wiese abgrenzten, waren auch teilweise weder Schützen noch die arbeitenden Hund für den Hundeführer sichtig.

Aufgabe 4

Doppelmarkierung (Enten) und ein Blind (Kanin) im lichten Waldrand.

Es waren immer 3 Gespanne bei den Richtern, es arbeitete aber immer nur ein Hund, die anderen Teams sollten hinter dem Arbeitenden Hund  warten.

Geradeaus fiel ein Schuss. Der nicht sichtbare Werfer warf eine Ente links neben eine große Kiefer in den Waldsaum. Ein zweiter Schuss, die 2. Ente fiel rechts von dem Baum. Die Fallstellen waren nur sehr eingeschränkt wenn überhaupt für den Hund sichtbar ca. 70 m Entfernung etwa 30 m auseinander.
Noch während die 2. Ente fiel, kam ein Schuss 90 ° von rechts aus dem ca. 50 m entfernten Wald. Das  Gebiet war voll mit kleinen und größeren Büschen und Bäumen und hatte viele Hügel, sodass der Hund nicht immer zu sehen war.

Als erstes sollte der Hund im Wald in ein kleines Suchengebiet eingewiesen werden und das Blind arbeiten, was ca. in 25 bis 30 m tiefe im Wald lag. Sobald der Hund im Wald war, war er auch außer Sicht und musste selbständig arbeiten. Dann sollte die rechte und zum Schluss die linke also erste Markierung gearbeitet werden.

 

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